Wege zu einem klaren und verständlichen Erklärfilm

Sie planen ein neues Erklärvideo-Projekt und möchten Ihre Inhalte so klar und verständlich erklären, dass es keine Missverständnisse in Bezug auf Ihre Botschaft gibt? Dann haben wir hier ein paar hilfereiche Tipps für Sie: 

Rollen tauschen 

Sie sind ExpertIn auf Ihrem Gebiet. Ihnen sind die vielen kleinen Details, die oft zum rundum Verständnis eines Sachverhalts unabdingbar sind bekannt und in Ihrem Bewusstsein abgespeichert. Sie sind Ihnen teilweise vielleicht sogar so vertraut, dass Ihnen im ersten Moment gar nicht in den Sinn kommt, dass Ihren ZuhörerInnen entscheidende Dinge einfach nicht klar sind. Machen Sie sich jedoch bewusst, dass die Menschen die Ihr Erklärvideo sehen nicht auf dem gleichen Wissenstand wie Sie sind.

Also tauschen Sie doch einfach einmal innerlich die Rollen! Fragen Sie sich zum Beispiel, welche Fragen oder Ungereimtheiten im Sinn einer Person auftauchen könnten, die diesem speziellen Thema völlig ahnungslos gegenübersteht. Welche Informationen sind für Ihre Zielgruppe wirklich von hoher Relevanz, um ein Verständnis dafür zu entwickeln? Was genau ist z.B. der Mehrwert an Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung? Geben Sie der „Warum-Frage“ ganz besonders viel Raum, je weniger die ZuschauerInnen Ihres Erklärfilms über Ihr Projekt wissen. Bei Menschen die schon eher damit vertraut sind lohnt es sich, die „Wie-Frage“ näher zu beleuchten. Scheuen Sie sich nicht davor, wirklich in einen inneren Dialog zu gehen. Probieren Sie es aus – das kann manchmal wahrhaft augenöffnend wirken! 

Weniger ist mehr 

Im ersten wichtigen Schritt haben Sie sich bereits damit auseinandergesetzt, welche Inhalte für das Verständnis Ihres Erklärvideos besonders wichtig sind. Jetzt geht es darum, diese Informationen in kleinen, leicht verdaulichen Häppchen zu vermitteln. Was sind die wirklichen Schlüsselbotschaften Ihres Erklärfilms? Was gehört in die Erklärung, auf was kann verzichtet werden? Keep it simple sollte hier das Motto sein.  

Auf die Sprache achten 

Verzichten Sie in Ihrem Erklärvideo unbedingt auf kompliziert konstruierte, langatmige Sätze und vermeiden Sie weniger bekannte Fachbegriffe. Bedienen Sie sich einer einfachen, leicht verständlichen Sprache. Und auch hier gilt oft „weniger ist mehr“. Welche Füllwörter- und Sätze können z.B. getrost gestrichen werden? Welche Aussagen oder ausführlichen Beschreibungen lenken eher von der eigentlichen Botschaft Ihres Erklärfilms ab? Bauen Sie außerdem kurze, rhetorische Pausen ein, damit Ihre ZuschauerInnen die Möglichkeit bekommen, das Gehörte zu verarbeiten. 

Achten Sie zudem auf Ihre Tonlage und versuchen Sie eine angenehme Dynamik zwischen ruhiger und kraftvoller Sprachmelodie zu erschaffen. Egal wie interessant die Message Ihres Erklärvideos auch sein mag: je monotoner Sie diese vermitteln, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Ihr Publikum bis zum Ende den Fokus darauf halten kann.  

Storytelling 

Ein weiterer Punkt, der Ihr Erklärvideo noch erfolgreicher machen kann, sind Geschichten oder auf Neudeutsch: „Storytelling“. Unsere Gehirnstruktur ist so aufgebaut, dass wir vor allem Informationen die an Emotionen gekoppelt sind in unser Langzeitgedächtnis aufnehmen.  Also Informationen, die wir mit etwas verknüpfen. Und was eignet sich wohl besser als – Sie können es sich schon denken – Geschichten, um Emotionen zu wecken?

Geschichten machen die Inhalte Ihres Erklärfilms greifbarer. Man kann sich besser in das Gehörte hineinversetzen und entwickelt eine Emotion dazu.  
Gleichzeitig bleibt dieses dadurch langfristig in unserem Gehirn abrufbar. Werden Sie also zum Geschichtenerzähler! 


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